Versöhnungsgemeinde

Evangelische Versöhnungsgemeinde Mannheim-Rheinau

Grüner Gockel

In unserem biblischen und kirchlichen Selbstverständnis wollen wir als Gemeinde im Gemeindealltag durch unser Handeln die Schöpfung wertschätzen und bewahren. Deshalb verpflichten wir uns über die Einhaltung der „Umweltgesetze“ hinaus zu folgenden Umweltleitlinien:

Wir wollen darauf achten, dass wir mit Energie und anderen Ressourcen sparsam umgehen und diese nur - soweit erforderlich - verbrauchen. Dazu wollen wir uns gegenseitig ermuntern. Bei der Wahl des Stromanbieters soll die Erzeugung aus regenerativen Energiequellen maßgeblich sein und gegebenenfalls regenerative Energie von uns selbst erzeugt werden.

Wenn die Gemeinde Lebensmittel beschafft oder Dienstleistungen einkauft (z.B. für Gemeindefeste) wollen wir, wenn möglich, regionalen Anbietern den Vorrang gewähren. Außerdem sollen gekaufte Produkte nach Möglichkeit biologischen und ökologischen Kriterien entsprechen (Bio-Lebensmittel; Ökopapier; ökol. Reinigungsmittel u.a.), das saisonale Angebot berücksichtigen und ggf. fair-gehandelt sein (z.B. Kaffee). Wir wollen mit allen Produkten sparsam umgehen. Wir sind überzeugt davon, dass dieses Handeln nicht nur Umweltbewusstsein widerspiegelt, sondern zugleich regionale Arbeitsplätze bzw. akzeptable Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung. sichert.

Wir wollen als Gemeinde unser Handeln reflektieren und uns sozial verhalten. Dazu wollen wir uns gegenseitig und insbesondere die Menschenwürde jedes einzelnen achten. Wir unterstützen sozial Benachteiligte.

Wir wollen darauf achten, dass Müll nach Möglichkeit vermieden wird und Abfall getrennt entsorgt wird. Abfall ist im Rahmen der Wiederverwertung eine wichtige Ressource.

Als Gemeinde sehen wir es als unsere Aufgabe an, uns und andern die Auswirkungen unsers Handelns bewusst zu machen, im Umweltschutz Maßstäbe zu setzen und im Stadtteil und darüber hinaus Vorbild zu sein. Wir wollen unsere Bemühungen für einen aktiv gelebten Umweltschutz daher regelmäßig bekannt machen, z. B. durch den Ältestenkreis, den Kindergarten und den Gruppen der Gemeinde.. Damit möchten wir zum Austausch darüber anregen, uns Verbesserungsvorschlägen und Diskussionen öffnen und stellen, sowie zum Nachahmen anregen.

Damit wir unser Selbstverständnis auch dann gewahrt finden, wenn Dritte unsere Räumlichkeiten (z.B. Gemeindesaal) nutzen, entwerfen wir hierzu Leitlinien als verbindliche Nutzungsbedingungen.

Umwelterklärung

Die aktuelle Umwelterklärung steht Ihnen hier zur Verfügung.